Kundalini Yoga und Traumatherapie (nach der Methode von Peter Levine – Somatic Experiencing) haben eines gemeinsam: Für beide ist der Körper das zentrale Medium, um Körper, Geist und Seele in Einklang zu bringen. Yoga legt den Fokus auf Atmung, Asanas, Mantras, Mudras und Meditation. Somatic Experiencing stellt die Körperempfindung ins Zentrum, um die Erstarrung des Traumas Schritt für Schritt zu lösen.
Dass Gefühle körperliche Schmerzen oder sogar Herzinfarktsymptome auslösen, wurde lange Zeit bestritten. In den vergangenen Jahren zeigten Studien aber, wie eng die beiden miteinander verbunden sind. Umgekehrt hat der Körper erstaunliche Macht über die Psyche. Biochemische Vorgänge in den Organen können Menschen emotional so aus dem Gleichgewicht bringen, dass sie psychisch krank werden. Manch ein psychisches Leiden entsteht gar in den Tiefen des Darms. Auch die Psychologie – speziell Somatic Experiencing nach Peter Levine – hat den Körper entdeckt und zeigt mit verblüffenden Studien, wie selbst unbewusste Bewegungen unsere Gefühle und Gedanken steuern.
Jede Bewegung, jede Emotion oder jedes auftauchende Bild hat  einen Einfluss auf Körper, Geist und Seele. Umgekehrt können Bewegungen, Bilder und Gefühle auch festgefrorene Verhaltensweisen, Traumas oder körperliche Verspannungen lösen. Kundalini Yoga und Traumatherapie (Somatic Experiencing nach Peter Levine) ergänzen sich daher ideal und sind wirkungsvolle Methoden, unser System zu regenerieren und in Ordnung zu bringen.